Schon Mitte Oktober hat der Medienmogul Rupert Murdoch angekündigt, dem deutschen Wirtschaftsjournalismus Konkurrenz zu machen, als er den Start des “Wall Street Journal” in Deutschland bekanntgab. Er verzichtet dabei auf dieses altmodische gedruckte Papier, das im Volksmund noch “Zeitung” gerufen wird. In Deutschland wird das “Wall Street Journal” einzig im Internet zu finden sein – diesem neumodischen Ding, zu dem unglaublich viele Menschen Zugang haben, was aber keiner von denen so richtig versteht.

So startet das Wirtschaftsblatt noch im Januar 2012 und fängt an, unter wsj.de auf allen digitalen Kanälen zu publizieren, so der Plan. Die Chefredaktion übernimmt dabei Knut Engelmann, der eine mehr als beeindruckende Karriere in der Wirtschaftsjournalismus-Branche hingelegt hat. Dr. Matthias Paul wird als Herausgeber eingeführt, der sich um die Expansion kümmern wird: “Our global strategy is to develop in regions where we see opportunities to grow our business and support local market growth”, sagte er in der Pressemitteilung vom 19. Oktober. “We’re developing an already successful local-language media platform to provide a new service for our German-speaking readers and the advertisers who seek this valuable audience.”

Auf wsj.de ist bisher nur ein Bild zu sehen mit dem Logo und der Überschrift “Die besten Business-News der Welt. Online und jetzt auch auf Deutsch” (siehe Artikelbild). Wir sind gespannt!

UPDATE: Am 10. Januar geht’s los: Das “Wall Street Journal Deutschland” ist nun online.

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