
Nach seinem emotionalen Abschied bei der ZDF-Entertainmentshow “Wetten, dass..?” startete Thomas Gottschalk heute um 19:20 Uhr in sein neues Format “Gottschalk Live” in der ARD-Todeszone. Todeszone, weil die durch zwei Werbungen zerschnittene Zeit vor der “Tagesschau” mit die schlechtesten Quoten vorweist.
Nach einer kurzen Einleitung an seinem silbernen Schreibtisch führte Gottschalk die Zuschauer durch sein geräumiges Studio. Das besondere: Die offene Redaktion, die direkt vom Studio erreichbar ist. Dort erklärte Gottschalk zusammen mit seiner Social Media-Beauftragten die Möglichkeiten von Twitter, Facebook und Co., alles ausgerichtet auf die Zuschauer jenseits der 50.
Als Gast durfte Thomas Gottschalk in seiner ersten Sendung Schauspieler Michael “Bully” Herbig begrüßen, mit dem er in seinen Gästesesseln über dessen neuen Film, Gott und die Welt sprach.
Insgesamt finde ich, dass Gottschalk einen guten Auftakt hingelegt hat. Die Idee, die Redaktion offen zu halten und sich ständig Feedback aus dem Netz zu holen, modernisiert die sonst so einschläfernden ARD-Formate gravierend. Ich bin sicher, dass “Gottschalk Live” nicht nur wegen seines prominenten Moderators, die “Todeszone” zu einer akzeptablen Quote führen und vielleicht das Durchschnittsalter der Zuschauer wenigstens um ein paar Jahre senken kann, ohne die älteren Zuschauer zu vergessen. Weiter so, Thommy!







Hui, mal was Neues, was sich gut anhört… Werde ich wohl nachholen müssen! Danke für den Beitrag, hätte das vergessen gehabt.
Leider gibt es ja in Deutschland nicht so viele gute Formate im Fernsehen :-)
Anfangs stand ich dem Projekt sehr skeptisch gegenüber, Gottschalk schafft es aber, es echt unterhaltsam zu gestalten.
Ich habe die Sendung zwar nicht gesehen, aber die Meinungen zu der Sendung scheinen ja stark voneinander abzuweichen.
Das stimmt. Aber man darf nicht vergessen: Es war die erste Sendung! Es wurde viel erklärt, viel gezeigt. Jetzt muss erstmal Alltag einkehren.