Von einem, der auszog, das analoge Leben leben zu lernen (+ 5 Tipps für den Anfang)

Ich liebe meinen Beruf. Journalismus ist für mich eine Leidenschaft, gewissermaßen auch ein Hobby. Doch ist es auch ein Beruf, der sich in Zeiten von Internet und Smartphone auf den gesamten Tagesablauf auswirken kann. Ich habe meist die Mails gecheckt, die neusten Newsletter überflogen und die Themenlage auf Twitter, Facebook und via RSS-Reader gescannt, noch bevor ich einen Fuss aus dem Bett bewegt habe. Ständiger Kontakt mit den Lesern, Erreichbarkeit für die Auftraggeber – ein Leben für die Arbeit. Ich lese Bücher über Journalismus, soziale Netzwerke, Netzpolitik, schaue Sendungen und neue Formate im Fernsehen, um später darüber zu schreiben, treffe mich mit Kollegen zum Essen, um über Medienthemen zu sprechen. Ich bin froh, noch nicht von meinem Job zu träumen. Ein Experiment. „Von einem, der auszog, das analoge Leben leben zu lernen (+ 5 Tipps für den Anfang)“ weiterlesen

Gehört Stefan Raabs „Doosh“-Duschkopf in den „SPIEGEL“?

Ich mag Stefan Raab. Seine Ideen, Experimentierfreude und Showprojekte sind wichtig für das deutsche Fernsehen, das ohnehin zunehmend langweiliger wird. Ich mag es, „TV total“ live im Studio anzusehen und gehöre zu den wenigen Menschen, die nach gefühlt achtzehn Stunden „Schlag den Raab“ immer noch vor dem Bildschirm hängen. Zudem mag ich den „SPIEGEL“. Auch wenn er nicht mehr so dominant ist, wie vor einigen Jahren, so ist er für mich doch noch das bedeutendste Magazin im deutschen Journalismus und demnach eine Pflichtlektüre (- wenn auch nicht mehr im Abo). Und doch frage ich mich bei der dieswöchigen Ausgabe des Nachrichtenmagazins, ob mir diese zwei Dinge – Stefan Raab und der „SPIEGEL“ – im folgenden Kontext zusammen gefallen. Es geht um Raabs neueste Erfindung: Einen Duschkopf.

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