Zu Gast bei „quer“ im Bayerischen Rundfunk über die Schlüsseldienst-Mafia

Im Sommer 2015 habe ich viel Zeit aufgewendet, um den Machenschaften der Schlüsseldienst-SEO-Mafia bei BASIC thinking nachzugehen. Nun hat auch der Bayerische Rundfunk in dieser Sache recherchiert und mich zu einem kurzen Auftritt eingeladen.

Das Thema schlug damals hohe Wellen, auch der Stern hat es aufgegriffen. Noch heute wird der Text bei BASIC thinking überdurchschnittlich hoch aufgerufen, was die Relevanz des Themas – leider – belegt.

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Den Sternen auf der Spur: Plejaden, Sirius, Rigel, Aldebaran

Die Lust auf Astrofotografie hat mich nun – nach meinen ersten Versuchen – endgültig gepackt und treibt mich inzwischen fast nächtlich zum Teleskop. In der vergangenen Nacht war ich einigen Sternen und Sternsystemen auf der Spur. Ein paar Eindrücke davon.

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Einmal zum Mond und zurück

Ich interessiere mich sehr für alles oberhalb unserer Atmosphäre. Dieses Interesse fängt bei der ISS an und endet: nirgendwo – klar. Nun versuche ich mich mit meinem ersten Teleskop ein bisschen in der Himmelsbeobachtung und Astrofotografie und möchte hier ab und an mal davon berichten.

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Von Schrödingers Katze zur GmbH: Hallo, BASIC thinking GmbH

Schrödingers Katze ist ein Gedankenexperiment aus dem Jahr 1935 des österreichischen Physikers Erwin Schrödinger. Seine These: Solange sich eine Katze von der Außenwelt abgeschirmt in einer Kiste mit einer Giftampulle befindet, kann man sie sowohl als tot als auch als lebendig ansehen. Gewissheit über ihren Zustand hat man erst, wenn man die Kiste öffnet. 

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900.000 Kilometer mit dem Auto um die Welt

26 Jahre war Gunther Holtorf mit seinem „Otto“, einem Mercedes 300 GD, unterwegs, ist dabei 900.000 Kilometer gefahren, hat 215 Länder gesehen und 411 Grenzen außerhalb von Europa überquert. Im Interview spricht Holtorf über Hyänen im Busch, den „Sound of Silence“ in der Sahara und warum er Weihnachten schlaflos in einem Schlammloch in Guyana verbracht hat.

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„Ich hatte Angst, eine Leiche zu sehen“

Tan Minh Nguyen ist seit 18 Jahren Fährführer der für die Region wichtigen Rheinfähre zwischen Köln-Langel und Leverkusen-Hitdorf. Im Interview erzählt er, was er dabei schon erlebt hat und warum er seinen Traumberuf trotz zwei miterlebten Selbstmorden gefunden hat.

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„Da treibt eine Leiche auf euch zu“

Es ist kurz nach Mittag, auf der Fritz Middelanis steht der Schichtwechsel bevor. Seit sechs Uhr in der Früh steht Tan Minh Nguyen in seiner Fährführerkabine und legt seither vier Mal pro Stunde und Rheinseite an, um Passagiere von Köln-Langel nach Leverkusen-Hitdorf zu bringen – und umgekehrt.

Es ist ein sonniger Tag, wolkenlos, das Thermometer zeigt 18 Grad, gefühlt ist es wärmer. Entsprechend viele Menschen sind deswegen heute mit dem Fahrrad unterwegs, Tan Minh Nguyen grüßt einige von ihnen per Handzeichen, viele grüßen zurück. Sind alle Wartenden auf dem Schiff, legt der Fährführer wieder ab. Allerdings nicht ohne einen Blick rheinauf- und rheinabwärts. „Die im Strom fahrenden Schiffe haben Vorfahrt“, sagt Nguyen. „Nur Sportboote und Jetskies nicht.

Ist der Weg frei, steuert Nguyen die Fähre mit zwei Joysticks von der Rampe weg. Von Langel dauert die Fahrt knappe drei Minuten, zurück etwa eine Minute länger, da das Schiff gegen die Strömung anfahren muss. Auf der anderen Seite angekommen, wird Nguyen still. Konzentrieren müsse er sich hier, schließlich sei es durch die engen Rampen eine Sache von Zentimetern, die Fähre passgenau anzulegen. „In Hamburg ist das einfacher, da fahren die Fähren seitlich an die Hafenkante ran und lassen dann ihre Brücke runter.“

Für Nguyen stellt aber auch das Anlegen keine Herausforderung mehr dar. Er ist mit 18 Jahren Erfahrung der dienstälteste aktive Fährführer der Rheinfähre Hitdorf/Langel. Neben ihm gibt es noch drei andere, dazu drei weitere festangestellte Kassierer und drei Aushilfen.

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Für Nguyen begann der Weg zum Fährführer während der Schulzeit, Anfang der 90er-Jahre. Bis 1992 hat er als Kassierer auf der Ladefläche ausgeholfen, um sich nebenbei etwas Geld zu verdienen. Nach dem Abitur widmete er sich fünf Jahre lang dem Zivildienst und anderen beruflichen Projekten – bis ihn ein Anruf seines früheren Arbeitgebers zurück auf die Fähre holte.

Zunächst ging es um eine weitere Aushilfsstelle, dann wurde ihm angeboten, parallel den Fährschein zu machen. „Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich das jetzt seit 18 Jahren mache“, sagt Nguyen und ergänzt lachend: „Seit 1997 warte ich jetzt darauf, dass ich mein Studium weiter mache.“

Die Fährfahrt zwischen Köln und Leverkusen hat eine lange Tradition. Schon vor 450 Jahren begann sie mit kleinen Booten oder Schalden, um Mensch und Vieh über den an dieser Stelle gut 400 Meter breiten Rhein zu transportieren. Ab 1930 ist die erste Großfähre in Betrieb genommen worden, 1962 wurde sie von der Fritz Middelanis abgelöst.

Als im Juli 1965 dann die Leverkusener Brücke vier Kilometer weiter südlich eröffnet wurde, büßte die Fritz Middelanis empfindliche Summen ein. Davon ist heute nichts zu spüren: Durch seit Monaten andauernde Bauarbeiten auf eben jener Brücke sind die Beförderungszahlen der Rheinfähre im vergangenen Jahr insgesamt um 38 Prozent gestiegen.

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Insbesondere bei den LKW, die die Leverkusener Brücke seither gar nicht befahren dürfen, und bei kleineren Lieferwagen konnten Zuwächse von weit über 100 Prozent verzeichnet werden. Für die Zahlen zuständig ist auch jeweils der Fährführer, der während der Überfahrt in einer Strichliste die Fahrgäste notiert.

Dabei ist es morgens von 6 Uhr bis 9.30 Uhr und abends von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr besonders voll, die Mittagszeit sei immer unterschiedlich und nur schwer vorherzusehen. Ansonsten ist es eher ruhig. Rechnen würde sich das trotzdem, sagt Nguyen. Durch die Mischkalkulation mit den Stoßzeiten. Zur Baustelle auf der Leverkusener Brücke sagt er: „Uns freut das natürlich. Es sichert unsere Arbeitsplätze.“

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Bennant ist die Fritz Middelanis nach dem ehemaligen Geschäftsführer der Hitdorfer Fährgesellschaft. Middelanis leitete die Geschäfte von 1931 bis 1954. Heute erinnert nur noch sein Name an der rechten Längsseite der Fähre an ihn.

Nguyen steuert jetzt wieder die Rampe in Köln-Langel an. Das 11 Meter breite und 42 Meter lange Schiff dockt langsam an, es wird kurz wackelig, Metall schlägt auf Metall, dann löst der Kassierer, ein Student, die Sicherheitsleine und lässt die Fahrzeuge von Deck. Ist der Laderaum leer, werden die wartenden Fahrzeuge raufgewunken und auf drei Reihen verteilt.

Neben drei Autos und vier Fahrradfahrern kommt auch Matthias Müller an Bord. Er ist seit 2008 Fährführer der Rheinfähre. Tan Minh Nguyen und er kennen sich gut, viele Schichtwechsel haben sie schon hinter sich gebracht. Es ist jetzt 12.15 Uhr, eine Viertelstunde muss Nguyen noch.

Müller fährt die Spätschicht bis 19.30 Uhr, im Sommer bis 20.15 Uhr, im Winter bis 18.30 Uhr. Das Thema der beiden: Der Absturz eines Mitarbeiters bei Arbeiten auf dem Dach der Fährführerkabine vor einigen Jahren. Den Arm habe er sich gebrochen, als er auf Deck gefallen sei. Auf der anderen Seite wäre der weiche Rhein gewesen – allerdings mit tückischer Strömung.

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Die zu lesen ist die Kunst des Fährführers. Je nach Wasserstand wirft das Wasser andere Verwirbelungen, gegen die die Fähre anfahren muss. Für das Schiff mit seinen vier Stellmotoren und einer Leistung von 480 PS ist das kein Problem. Für einen Mensch schon.

Das musste Tan Minh Nguyen 1999 erleben, als er noch an Deck als Kassierer arbeitete und beim damaligen Fährführer ein Funkspruch von der Wasserschutzpolizei einging. Eine ältere Frau habe sich von der Deutzer Brücke in den Suizid gestürzt. „Da treibt eine Leiche auf euch zu“, hieß es dann. Nguyen bekam die Aufgabe, nach der Frau Ausschau zu halten. „Irgendwann sah ich eine weiße Bluse im Wasser schwimmen und dachte nur ’nein, hoffentlich nicht!’“

Sein Fährführer habe ihn dann angehalten, die Frau mit dem Bootshaken an Bord zu ziehen. „Angst hatte ich schon, als junger Mensch eine Leiche zu sehen.“ Gelungen ist es ihm dann wegen der Strömung nicht, die Frau zu bergen. Sie ist noch ein paar Hundert Meter flussabwärts bis zur angrenzenden Hefefabrik getrieben und wurde von der Feuerwehr geborgen.

Die alte Hitdorfer Motorfähre, der Vorgänger der Fritz Middelanis, 1961 (Josef Greulich / Stadtarchiv Monheim am Rhein)
Die alte Hitdorfer Motorfähre, der Vorgänger der Fritz Middelanis, 1961 (Josef Greulich / Stadtarchiv Monheim am Rhein)

Für Nguyen war das allerdings nicht der einzige Selbstmord, den er miterleben musste. Als die Fähre im Spätwinter 2004 etwa zwei Drittel der Strecke passiert hatte, stürzte sich ein Mann in den kalten Rhein. Nguyen sprang in voller Montur hinterher, beide wurden vom Strom erfasst und trieben im wenige Grad kalten Wasser ab. Der damalige Fährführer fuhr den beiden hinterher, maximal 11 km/h schafft die Fritz Middelanis mit dem Stom.

Noch in seinem Arm ist der Mann gestorben, Nguyen erlitt nur eine starke Unterkühlung. Zusammen mit den anderen Fahrgästen gelang es dann, beide an Bord zu ziehen. „Die Polizei hat anschließend einen Abschiedsbrief in seinem Mantel gefunden“, sagt Nguyen.

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Trotz allem ist Tan Minh Nguyen dabei geblieben und steuert die Fritz Middelanis rund 50 Mal pro Schicht über den Rhein. Für ihn ist das seit 1997 sein Traumberuf. Das liege vor allem an der Aussicht und daran, dass er bei Wind und Wetter an der frischen Luft sei und dadurch so gut wie nie krank werde.

Somit werden Nguyen, Müller und das restliche Team der Rheinfähre auch weiterhin die staufreie Alternative zur Leverkusener Brücke für die Anwohner und Berufspendler bilden.

Und Abwechslung gibt es dabei dann doch mehr, als man erwarten würde.

Das machen wir Blogger wirklich den ganzen Tag

Blogger, diese seltsame Spezies von bärtigen, ungepflegten Nerds, die tagein und tagaus vor ihren Bildschirmen kleben und ungefiltert ihre unjournalistischen Meinungen ins Internet pusten. Ja, das war lange das Bild von uns, diesen Bloggern, zu denen ich mich selbst natürlich auch zähle. Das Bild ist zweifelsfrei veraltet, ziemlich antik, möchte man sagen. Aber, was genau machen wir dann eigentlich den ganzen Tag? Ein Einblick in den Alltag eines Vollzeitbloggers.

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BASIC rising: BASIC thinking schafft den Turnaround

Drei Monate ist der Verkauf von BASIC thinking nun her. In der Zwischenzeit haben wir keinen Stein auf dem anderen gelassen und die angeschlagene Marke BASIC thinking mit Mut zum Risiko umgebaut. Nun ist es Zeit, ein beruhigendes Update zu geben: Wir leben wieder. Und zwar besser als gedacht.

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Hurra! Das erste BASIC thinking-Printbuch ist da!

Es ist noch nicht allzu lange her, da haben wir auf BASIC thinking unser erstes E-Book vorgestellt: In „START-UP! – 18 Gespräche mit jungen Gründern“ haben wir die vielen Interviews unseres Autors Jürgen Kroder gesammelt, die er mit Start-up-Gründern über die vergangenen Monate geführt hat. Nun erscheint „START-UP!“ auch als Print-Buch!

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Publishing Report: Schleichwerbung, Unabhängigkeit, Paid Content

Die Themen im Publishing Report diese Woche: Schleichwerbung in Blogs, auf Instagram und bei Youtube, Unabhängigkeit von Google, Einnahmen von 22 englischsprachigen Blogs, Zeitmanagement in WordPress, Blogs für Restaurants, Paid-Content-Modelle für Blogger und ein witziger Tumblr-Blog gegen eine zu hohe Männerquote auf Bühnen. „Publishing Report: Schleichwerbung, Unabhängigkeit, Paid Content“ weiterlesen

Publishing Report: Perfide Werbemasche, Tobias Schwarz, Recode

Die Themen im Publishing Report diese Woche: Die perfide Adware-Masche eines WordPress-Plugins, der neue Elbeblogger, Blog-Einnahmen im April und den Blog-Verkäufen von Recode und FanSided.

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Publishing Report: Elbeblogger, Blogger-Relations, WooCommerce

Die Themen im Publishing Report diese Woche: Elbeblogger-Shortlist, Blogger-Relations, WooCommerce, Admin-Menü, Backups und Audio-Tipps.

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Publishing Report: WordPress, Google, vom Blog ins TV

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Publishing Report: BASIC thinking, WordPress-Sicherheit, Blogpreneur

Die Themen im Publishing Report diese Woche: Der BASIC thinking-Verkauf, ein großes WordPress-Sicherheitsleck, wie man 20.000 Euro in einem halben Jahr mit seinem Blog verdient und vieles mehr.

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