Blogstöckchen: 10 Dinge über mich und das Digitale

Sonja Kaute von Stift-und-Blog.de war so lieb, das Blogstöckchen „10 Dinge über mich und das Digitale“ unter anderem an mich weiterzugeben. Da bin ich doch gerne dabei! Anbei meine Antworten auf Sonjas Fragen.

Foto: mkhmarketing / Flickr (CC-BY 2.0)

Foto: mkhmarketing / Flickr (CC-BY 2.0)

Welches soziale Netzwerk ist dir das Liebste – und warum?

Eindeutig Twitter! Twitter ist einfach, schnell und unkompliziert, selbstbestimmt, offen und ein toller Kommunikationskanal für Out-, aber auch Input. Facebook reizt mich überhaupt nicht mehr, dort bin ich nur noch aus beruflichen Gründen und um Kontakte zu halten. Alle anderen Netzwerke laufen noch so nebenher. Ich bin zwar auf Google+, Tumblr, XING und Co. angemeldet, so richtig gerne nutze ich aber eigentlich nur Twitter.

Was ist das Dümmste, was du je über Facebook gehört hast?

Ich habe schon so viele dumme Dinge über Facebook gehört, das ist gar nicht so einfach. Vielleicht war es der Satz eines Vorstandsvorsitzenden, der mir gegenüber argumentieren wollte, warum das Unternehmen nicht auf Facebook ist: „Wenn der Shitstorm erst einmal da ist, geht der nicht mehr weg!“

Wie wichtig findest du das Monitoring deiner Online-Aktivitäten für dich? (Besucherzahlen, Likes, Follower etc.)

Da muss man bei mir unterscheiden zwischen beruflicher und privater Nutzung. Beruflich weiß ich gerne, wie oft was wann und wie gelesen wurde, wie viele Likes meine Seite auf Facebook hat und warum ich gerade zwei Follower verloren habe. Privat sind mir Anzahl von Freunden, Retweets und Favs nicht so wichtig – da steht der Spaß im Vordergrund.

Welche Blogs sollte man unbedingt lesen?

Das ist ein Witz, oder? Wenn ich jetzt alle Blog aufzählen würde, die man unbedingt lesen sollte, wäre ich morgen noch dran. Natürlich die üblichen Verdächtigen: Richard Gutjahr, Netzpolitik, Spreeblick, BASIC thinking*, Netzpiloten* und Co. Aber natürlich auch „kleinere Blogs“, etwa radiowatcher.de oder upgrademeblog.com. Wie gesagt: Alle aufzuzählen ist unmöglich.

Welche Online-Tools nutzt du am liebsten?

Äääh, spontan wüsste ich da gar nicht so viele. Ich nutze zwar hin wieder das ein oder andere Online-Tool, aber so wirklich gerne nutze ich keines davon.

Wie heißt das Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast?

Offen für alles und nicht ganz dicht**“ von Florian Schröder. Ich mag seinen schwarzen Humor und seine Schreibe, außerdem ist seine Bestandsaufnahme unserer Gesellschaft fast immer treffend präzise. Sehr empfehlenswert!

Hast du eine Zeitung abonniert und warum (nicht)?

Ich bin Journalist, ich habe kein Geld für eine Zeitung! Nein, im Ernst: Ich habe tatsächlich keine (Print-)Zeitung abonniert. Einzig das digitale Abonnement vom „SPIEGEL“ flattert jeden Sonntagmorgen pünktlich auf mein Smartphone.

Vervollständige einen dieser Sätze: “Print ist…” oder “Fernsehen ist…”

Print ist… noch lange nicht tot, muss aber endlich aufwachen.
Fernsehen ist… von Tag zu Tag langweiliger.

Wenn du noch einmal von vorne anfangen könntest, was würdest du werden?

Journalist. Kein Zweifel!

Über welches Video, Gif, Meme oder welchen Tweet hast du zuletzt gelacht?

Das Tumblr-Blog „Angela Merkel is talking to the NSA“ ist fantastisch!

Ich gebe das Stöckchen weiter an…

Andreas Weck
Chriz Dippold
Anne-Kathrin Gerstlauer
… und alle anderen, die gerne mitmachen möchten.

* ich schreibe für BASIC thinking und Netzpiloten.
** Affiliate-Link

Autor: Tobias Gillen

ist Medien- und Technik-Journalist aus Köln. Bei seiner Arbeit schreibt er auf Papier und ins Netz über alte, neue und soziale Medien. Er ist Autor des Buchs "Spurlos & Verschlüsselt!" und Chefredakteur von BASIC thinking.

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