„Spurlos & Verschlüsselt!“ – Die erste Auflage ist ausverkauft

Ja, es gibt tatsächlich einen Menschen, bei dem ich mich darüber freue, wenn er mein Buch „Spurlos & Verschlüsselt!“ nicht in seinem Regal stehen hat: Jens Bolm vom JMB Verlag. Das ist nun der Fall, denn die erste Auflage ist ausverkauft. „„Spurlos & Verschlüsselt!“ – Die erste Auflage ist ausverkauft“ weiterlesen

Fundstücke (15): „BILD“ und der Bettschälla

"BILD" berichtet über den Bachelor
„BILD“ weiß, wie man es spricht: „Bettschälla“

„BILD“ weiß nicht nur, wie der Hase in diesem Land läuft. Oder wer die neue Flamme an der Seite des „Bachelors“ ist. Nein, „BILD“ weiß auch, wie man dieses „Bachelor“ ausspricht. „Fundstücke (15): „BILD“ und der Bettschälla“ weiterlesen

Fundstücke (10), getreu dem Motto: „SPIEGEL“ und „Stern“ in einen Sack, man trifft immer den Richtigen

Gut, „Der SPIEGEL“ ist rot, der „Stern“ ist rot, beide erscheinen wöchentlich, beide sind Magazine, beide kommen aus Hamburg, beide haben zum Teil den gleichen Inhaber – da kann man schon mal durcheinander kommen…

Vertan...

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Gehört Stefan Raabs „Doosh“-Duschkopf in den „SPIEGEL“?

Ich mag Stefan Raab. Seine Ideen, Experimentierfreude und Showprojekte sind wichtig für das deutsche Fernsehen, das ohnehin zunehmend langweiliger wird. Ich mag es, „TV total“ live im Studio anzusehen und gehöre zu den wenigen Menschen, die nach gefühlt achtzehn Stunden „Schlag den Raab“ immer noch vor dem Bildschirm hängen. Zudem mag ich den „SPIEGEL“. Auch wenn er nicht mehr so dominant ist, wie vor einigen Jahren, so ist er für mich doch noch das bedeutendste Magazin im deutschen Journalismus und demnach eine Pflichtlektüre (- wenn auch nicht mehr im Abo). Und doch frage ich mich bei der dieswöchigen Ausgabe des Nachrichtenmagazins, ob mir diese zwei Dinge – Stefan Raab und der „SPIEGEL“ – im folgenden Kontext zusammen gefallen. Es geht um Raabs neueste Erfindung: Einen Duschkopf.

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Shortcut Reader: Echter Mehrwert für die Print-Leser

Während meines osterlichen Schweiz-Aufenthalts habe ich die Möglichkeit bekommen, mal in das wöchentliche Magazin „Die Weltwoche“ zu schauen und bin dort im Editorial (hier: „Intern“) auf den Hinweis gestoßen, man könne „Weltwoche“-Artikel „mit dem iPhone empfehlen und aufbewahren sowie Zusatzinhalte entdecken.“ Dazu sei die App Shortcut Reader nötig, die ich natürlich sofort heruntergeladen und ausprobiert habe. Mein erstes Fazit: Wow! Doch im folgenden Artikel mehr dazu, wie Zeitungen und Magazine ihren Lesern für einen verhältnismäßig angenehmen Preis deutlichen Mehrwert bieten können und warum es schade ist, dass der Shortcut Reader in Deutschland nur von drei Publikationen angeboten wird. „Shortcut Reader: Echter Mehrwert für die Print-Leser“ weiterlesen

Warum ich eine Zeitung mit gelegentlich weißen Flecken kaufen würde

Auf seinem tollen Blog „Deadline“ beim schweizer „Tagesanzeiger“ fragt Journalist Constantin Seibt, ob seine Leser eine Zeitung kaufen würde, die gelegentlich mit weißen Flecken erscheinen würde. Diese solle die Redaktion immer dann lassen, wenn ein Artikel aus zeitlichen Gründen noch nicht den Qualitätsstandards des Mediums gerecht wird. Stattdessen, so schlägt Seibt vor, sollte sie den Platzhalter mit „Hier sollte eigentlich ein Artikel über {hier das Thema} stehen. Leider ist er noch nicht wirklich perfekt. Aber wir arbeiten hart daran, ihn bis zur nächsten Ausgabe hervorragend zu machen.“ betiteln und am nächsten Tag mit mehr Ruhe an das Thema rangehen. Ein paar Gedanken dazu, warum ich eine solche Zeitung ebenfalls sofort abonnieren würde. „Warum ich eine Zeitung mit gelegentlich weißen Flecken kaufen würde“ weiterlesen

Printmedien nach der Wulff-Trennung

Christian Wulff, Ex-Bundespräsident und zukünftig auch Ex-Mann. Gestern hat Kai Diekmann auf Bild.de über die Trennung exklusiv aus dem Silicon Valley berichtet und binnen weniger Minuten poppten etliche Nachrichten-Apps (auch „SPIEGEL Online“, was mich persönlich sehr enttäuscht hat) mit „+++ EIL +++“-Meldungen auf, die von dem Ehe-Aus berichteten. Natürlich ist die Trennung des Bundespräsidenten a.D. ein Thema, natürlich ist es von großem öffentlichem Interesse und natürlich wird darüber berichtet. Aber mit Pop-ups und Eilmeldungen? ZDF-Redakteur Martin Giesler hat auf seinem Blog daraufhin unter anderem beklagt, dass das Thema gestern Aufmacher bei vielen großen Nachrichtenseiten war. Hier ein Blick auf die Tageszeitungen von heute. „Printmedien nach der Wulff-Trennung“ weiterlesen

Texterella und das Plagiat: Wie Modebloggerin Susanne Ackstaller ihre eigene Kolumne in der „WELT“ bekam

„Liebe WELT!“ titelt Susanne Ackstaller am Sonntag auf ihrem Blog. Wer hierbei auf einen philosophischen Sonntagstext über beispielsweise schöne Herbsttage oder bedeutsame Begegnungen hofft, wird leider enttäuscht. Es handelt sich vielmehr um einen offenen Brief an die „WELT“-Redaktion. Ackstaller wirft dieser vor, eine ihrer Modekolumnen in der Printausgabe vom 16. November plagiiert zu haben. Über die vorbildliche Reaktion der „WELT“ und wie Susanne Ackstaller nun zu ihrer lange erwünschten „WELT“-Kolumne kam. Die Zusammenfassung einer tollen Geschichte. „Texterella und das Plagiat: Wie Modebloggerin Susanne Ackstaller ihre eigene Kolumne in der „WELT“ bekam“ weiterlesen

Spannend: „ZEIT“ öffnet sich für Dritte

Wer denkt, es sei heute ein Erfolg, wenn Zeitungen über Open Data berichten, der hat sich noch nicht bei der „ZEIT“ und „ZEIT ONLINE“ in Hamburg umgesehen. Mal ganz abgesehen vom grandiosen und preisgekröntenData Blog„, ist die Redaktion im Bereich neue Medien, Visualisierung und Datenjournalismus seit geraumer Zeit ganz weit vorne. Nun öffnet sie sich für Dritte. „Spannend: „ZEIT“ öffnet sich für Dritte“ weiterlesen

So geht Print heute: Tolle Titelideen zur US-Wahl

Das Internet nimmt den Zeitungen die Leser weg. Und es ist ein ewiger Konkurrenzkampf und überhaupt, es ginge der Branche ohne das Netz doch viel besser, logisch! Heute aber war das anders, heute musste man auch als Printerzeugnis auf das ungeliebte Netz verweisen, wenn man die Leser nicht an andere Seiten verlieren wollte. Und dabei kamen echt kreative Titelseiten zustande. „So geht Print heute: Tolle Titelideen zur US-Wahl“ weiterlesen

Respekt! „SZ“-Redakteure lehnen „Henri“ ab

Puh, da haben die drei Redakteure der „Süddeutsche Zeitung“, Hans Leyendecker, Klaus Ott und Nicolas Richter, für mächtig Wirbel in der Medienbranche gesorgt. Bei der Preisverleihung des Henri-Nannen-Preises am Freitagabend sollten sie für die Aufklärung der „Formel-1-Affäre“ bei der BayernLB für die beste investigative Leistung ausgezeichnet werden. So weit, so gut, hätte die Jury nicht vorher die Regularien geändert und versucht, nebst „SZ“- auch die beiden „BILD“-Redakteure Martin Heidemanns und Nikolaus Harbusch in derselben Kategorie auszuzeichnen. Weiterlesen…

Twitter-Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

„Man muss die Leser da erreichen, wo sie sind!“. Ein Statement, dass sich inzwischen auch viele Printredaktionen zu Herzen genommen und sich in den sozialen Netzwerken angemeldet haben, denn dort verbringen wir nunmal die meiste Zeit im Netz. Im folgenden möchte ich ein paar Twitter-Accounts von Printmedien unter die Lupe nehmen. Nein, nein, keine Angst: Es wird keine langweiligen Statistiken geben, sondern ganz unzensiert meine Meinung zum Social Media-Verhalten der Onliner. Dabei mache ich zwischen Tages-, Wochen- und Monatspublikationen keinen Unterschied, sondern nehme alles, was den toten Baum zum publizieren nutzt und teils auch die Accounts, die nur für die Onlineportale der Printmedien sind. Genug gequatscht, los geht’s und das komplett ohne jede Rang- oder Reihenfolge. Erweiterungen werden bei Zeiten folgen. „Twitter-Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen“ weiterlesen

Lieber tot, als „BILD“: BILD dir deine Freiheit

Ja, ja, wir schimpfen immer viel über die „BILD“-Zeitung, beleidigen sie, rügen sie, machen sie verantwortlich. Doch sind wir mal ehrlich: Hat sich dadurch etwas verändert? Nein, es ist eher schlimmer geworden. Lisa Ferber von der FH Kaiserslautern hat sich nun eine Lösung einfallen lassen: Wir müssen einfach die Buchstaben überreden, bei diesem Blatt nicht mehr mitzuspielen. Dass sich diese dann gleich das Leben nehmen… Nun ja, wer will es ihnen verübeln? Ich finde das Projekt sehr schön umgesetzt, aber schaut doch einfach selbst. Ganz frei nach dem Motto: BILD DIR DEINE MEINUNG „Lieber tot, als „BILD“: BILD dir deine Freiheit“ weiterlesen