Patent angemeldet: Wie Google gegen Spoiler im Netz vorgeht

Für Serien-Fans ist es mehr als ärgerlich, wenn sie den Fortgang ihrer Lieblingsserie schon kennen, bevor sie sie selbst angeschaut haben. In Zeiten öffentlichen Diskurses von Fernseh- und Streaming-Produktionen über Facebook und Twitter läuft man aber immer häufiger Gefahr, die neusten Entwicklungen nebenher aufzuschnappen. Google arbeitet an diesem Problem – auch wenn die Umsetzung nicht sehr realistisch scheint.

Für Serien-Fans ist es mehr als ärgerlich, wenn sie den Fortgang ihrer Lieblingsserie schon kennen, bevor sie sie selbst angeschaut haben. In Zeiten öffentlichen Diskurses von Fernseh- und Streaming-Produktionen über Facebook und Twitter läuft man aber immer häufiger Gefahr, die neusten Entwicklungen nebenher aufzuschnappen. Google arbeitet an diesem Problem – auch wenn die Umsetzung nicht sehr realistisch scheint. „Patent angemeldet: Wie Google gegen Spoiler im Netz vorgeht“ weiterlesen

Blogger aufgepasst! So holt ihr euch die neue Facebook-Likebox auf eure Seite

Blogger und Website-Betreiber binden gerne eine Likebox von Facebook in ihre Sidebar ein. Bis zum 23. Juni funktioniert das auch noch reibungslos, dann aber deaktiviert Facebook die jetzigen Codes und verlangt die Einbindung eines neuen Codes. Ein kleines How-To, wie das funktioniert.

Blogger und Website-Betreiber binden gerne eine Likebox von Facebook in ihre Sidebar ein. Bis zum 23. Juni funktioniert das auch noch reibungslos, dann aber deaktiviert Facebook die jetzigen Codes und verlangt die Einbindung eines neuen Codes. Ein kleines How-To, wie das funktioniert. „Blogger aufgepasst! So holt ihr euch die neue Facebook-Likebox auf eure Seite“ weiterlesen

How To: Mehr Newsletter-Abonnenten durch Twitter Cards

Im vergangenen Jahr habe ich hier im Blog erklärt, wie man mehr Reichweite durch Twitter-Cards erzielt, also durch die kleinen Vorschau-Kärtchen unter Tweets, wenn das eigene Blog verlinkt wird. In diesem How To möchte ich kurz erklären, wie man mit Twitter-Cards direkt auf Twitter Abonnenten für seinen MailChimp-Newsletter einsammeln kann.

Im vergangenen Jahr habe ich hier im Blog erklärt, wie man mehr Reichweite durch Twitter Cards erzielt, also durch die kleinen Vorschau-Kärtchen unter Tweets, wenn das eigene Blog verlinkt wird. In diesem How To möchte ich kurz erklären, wie man mit Twitter Cards direkt auf Twitter Abonnenten für seinen MailChimp-Newsletter einsammeln kann.

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Die richtige Social-Media-Frequenz: Wann, wo und wie viel posten?

Auf wie viele Tweets kommen wie viele Posts bei Facebook oder Google+ und was kann man eigentlich mit LinkedIn anfangen? Der Grat in den verschiedenen Social Media-Kanälen zwischen informativ und nervig ist ein sehr schmaler. Umso wichtiger ist es, sich über die richtige Social Media-Frequenz Gedanken zu machen. Dabei wollen unzählige Statistiken helfen. Ein Überblick.

Auf wie viele Tweets kommen wie viele Posts bei Facebook oder Google+ und was kann man eigentlich mit LinkedIn anfangen? Der Grat in den verschiedenen Social Media-Kanälen zwischen informativ und nervig ist ein sehr schmaler. Umso wichtiger ist es, sich über die richtige Social Media-Frequenz Gedanken zu machen. Dabei wollen unzählige Statistiken helfen. Ein Überblick.

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„Ist das Zukunft oder ist das Quatsch?“ – Wie viel journalistisches Potenzial steckt in Meerkat?

Es war noch nie so einfach, Livestreams per Smartphone um die Welt zu schicken: Die App Meerkat erobert aktuell die Herzen von Hunderttausenden Twitter-Nutzern, Journalisten und Selbstdarstellern. Über das journalistische Potenzial der Erdmännchen-App.

Hinweis: Dieser Beitrag ist zuerst erschienen bei torial.

Als Comedian Jan Böhmermann am Montagnachmittag über seinen Twitter-Account zum „spontanen Livestream-Meerkat-Q&A aus dem Büro“ einlädt, schalten binnen fünf Minuten über 250 Menschen ein. „Das ist ja mehr, als jemals bei ZDFneo eingeschaltet haben“, witzelt er. Und: „Ich glaube, das ist die Zukunft.“

Ganz so sicher war er sich wenige Minuten vorher da noch nicht. Denn zu Beginn seines Meerkat-Streams fragt er in die Runde: „Man umgeht sämtliche Publikationswege und streamt das einfach ins Netz. Ist das jetzt das, was später Fernsehen wird?“ Zugegeben, das war noch weit weg von dem, was Meerkat ist und irgendwann mal sein kann. Sein zweiter Versuch – „eine Art Video-Konferenz, nur dass keiner antworten kann“ – ist da schon näher dran.

Meerkat ist aktuell in aller Munde, zumindest in der twitterschen Filter-Bubble. Aber genau darauf hat es die App, die mobile Livestreams ermöglicht, ja auch abgesehen. Wer die App herunterlädt, wird zur Anmeldung über seinen Twitter-Account aufgefordert. Ist die erfolgt, sieht man die aktuellen Streams der abonnierten Personen, die bislang synchron zu den abonnierten Twitter-Nutzern gehalten wurde. Eine Funktion, die Twitter wegen seiner „internen Richtlinien“ inzwischen unterbunden hat. Es ist mehr als eine Randbemerkung wert, dass Twitter gleichzeitig Meerkat-Mitbewerber Periscope gekauft hat.

Interaktion am unteren Bildschirmrand

Aber zurück zu Meerkat: Ein ausgewählter Livestream – der eigentlich gar nicht so live ist, da er eine Verzögerung von 10 bis 30 Sekunden hat – lässt sich nun nicht nur favorisieren oder teilen, was analog dazu bisher auch selbige Funktionen bei Twitter auslöste, sondern auch kommentieren. Am unteren Bildschirmrand sehen dann sowohl der Sender als auch seine Zuschauer die einlaufenden Interaktionen.

Wer genügend Akku-Leistung und Datenvolumen hat, kann nun sowohl Streams anschauen, als auch selbst einen starten. So wie Daniel Fiene, Radiomoderator und Podcaster, der einen Vortrag auf dem „South by Southwest“-Festival (SXSW) in Austin gestreamt hat. Knapp über 60 Nutzer waren dabei, haben sich die leicht verwackelten Bilder seiner iPhone-Kamera und ab und zu, wenn er das Gerät ein bisschen geneigt hat, auch ihn angeschaut.

Damit bietet Fiene ein Beispiel für eine neue Abwandlung des mobile Reporting. Denn bislang war es nicht so simpel, einen interaktiven Livestream anzubieten, der es relativ einfach hatte, sich über soziale Netzwerke zu verbreiten und entsprechend auch viele Zuschauer zu bekommen. Durch die Anbindung an ein Netzwerk, das ohnehin für Schnelligkeit und Einfachheit steht, lässt sich Meerkat also ausgezeichnet für Reporter nutzen, die ihre Abonnenten mitnehmen wollen zu ihrer Recherche vor Ort.

Meerkat: Das nächste große Ding?

Ein Meerkat-Stream lässt sich dabei aber nur live in der App verfolgen. Wer möchte, kann das entstandene Video anschließend bei YouTube hochladen und so den Interessierten auch anschließend noch zur Verfügung stellen. Ansonsten bleibt es ein einmaliger Stream, der an die Idee von Snapchat erinnert, wo man Bilder und Videos verschicken kann, die sich anschließend wieder löschen.

Zweifelsfrei hat Meerkat einen Bilderbuchstart hingelegt: Innerhalb von 14 Tagen sind die Nutzerzahlen in den sechsstelligen Bereich geschossen, die Technik- und Medien-Berichterstattung ist überfüllt von Berichten, die in der App entweder das nächste große Ding sehen oder die nächste große Blase, die bald schon wieder zu platzen droht.

In jedem Fall aber bietet Meerkat für Journalisten vielfältige Möglichkeiten zur Recherche, etwa über die Suche von Twitter, oder um selbst als Reporter Eindrücke zu vermitteln und weiterzugeben. Es ist noch zu früh für eine Prognose, wie es mit Meerkat weitergeht. Fest steht aber: Schaffen es die Entwickler, Meerkat mit einer großen Nutzerbasis zu etablieren, sollten Journalisten ihr Potential nicht unterschätzen.

Oder wie Jan Böhmermann sagen würde: „Ist das Zukunft oder ist das Quatsch?“

„Die Punchline muss catchen“: Wie Memes neugierig auf Journalismus machen können

Die Jugend entfernt sich vom Journalismus – neue Wege müssen her, um sie wieder auf Texte in Print und Online aufmerksam zu machen. Ein Weg sind sogenannte Memes, mit denen zwei junge Journalisten den Spagat zwischen Unterhaltung und Information schaffen wollen.

Das Meme Journal

Die Jugend entfernt sich vom Journalismus – neue Wege müssen her, um sie wieder auf Texte in Print und Online aufmerksam zu machen. Ein Weg sind sogenannte Memes, mit denen zwei junge Journalisten den Spagat zwischen Unterhaltung und Information schaffen wollen.

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Palina Rojinski, das Anti-Autogramm-Posting auf Facebook und die „Bunte“

Palina Rojinski, vielen wohl bekannt als Moderatorin und Jury-Mitglied von „Got to Dance“, ist am Montagabend mit einem fragwürdigen Posting auf Facebook aufgefallen, das – sagen wir mal – nur so mittelgut ankam. Hintergrund der Aktion war ein Auftritt in der ProSieben-Show „Circus Halligalli“, was die „Bunte“ aber nicht davon abhielt, einfach mal draufzuhalten. Aber von vorne.

Facebook

Palina Rojinski, vielen wohl bekannt als Moderatorin und Jury-Mitglied von „Got to Dance“, ist am Montagabend mit einem fragwürdigen Posting auf Facebook aufgefallen, das – sagen wir mal – nur so mittelgut ankam. Hintergrund der Aktion war ein Auftritt in der ProSieben-Show „Circus Halligalli“, was die „Bunte“ aber nicht davon abhielt, einfach mal draufzuhalten. Aber von vorne.  „Palina Rojinski, das Anti-Autogramm-Posting auf Facebook und die „Bunte““ weiterlesen

#Heftigstyle: Bitte hört auf mit der Prostitution!

Heftig.co startet durch – und alle hecheln hinterher | © Logo heftig.co
Ich bin genervt. Genervt von all den Überschriften im sogenannten „Heftigstyle“. Genervt davon, wie viele geschätzte Medien inzwischen auf diesen Zug aufspringen. Genervt von der zunehmenden Klicknutten-Prostitution der „Qualitätsmedien“. Ein paar Worte dazu. „#Heftigstyle: Bitte hört auf mit der Prostitution!“ weiterlesen

Zwischenfazit: Twitter Cards ohne spürbaren Reichweiten-Effekt

Klappt das, mit Twitter Cards die Reichweite des Blogs erhöhen?
Klappt das, mit Twitter Cards die Reichweite des Blogs erhöhen?

Vor etwa sechs Wochen habe ich Twitter Cards hier im Blog vorgestellt, kleine Vorschaubilder und -texte, die unter Tweets mit Links angezeigt werden. Nun möchte ich ein erstes Fazit ziehen. „Zwischenfazit: Twitter Cards ohne spürbaren Reichweiten-Effekt“ weiterlesen

Firechat: Zwischen Schimpferei und sexueller Belästigung

Firechat will eine neue Technologie einführen – floppt dabei aber
Firechat will eine neue Technologie einführen – floppt dabei aber

Firechat trendet aktuell mit einer neuen Kommunikationstechnologie im App Store. Ich hab sie getestet – und bin wenig begeistert von der völligen Anonymität und dem Multipeer-Connectivity-Framework. „Firechat: Zwischen Schimpferei und sexueller Belästigung“ weiterlesen

Der eigene URL-Shortener: Mission failed?

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Bild: Chris Dlugosz / CC-BY 2.0

Mitte Januar habe ich mir einen eigenen URL-Shortener mit yourls.org eingerichtet und hier im Blog diskutieren lassen, ob das Sinn oder Unsinn ist. Inzwischen bin ich der Antwort ein Stück näher gekommen. Mission failed? „Der eigene URL-Shortener: Mission failed?“ weiterlesen

How To: Mehr Reichweite durch Twitter Cards

Bild von Twitter Cards für eine Anleitung, wie man sie einsetzt
Mit Twitter Cards soll man seine Reichweite steigern können

Twitter Cards sind kleine Vorschautexte, die unter Links in Tweets angezeigt werden. Ähnliches kennt man zum Beispiel schon von Facebook- oder Google+-Postings. Was genau dahinter steckt und wie man sie einrichtet. „How To: Mehr Reichweite durch Twitter Cards“ weiterlesen

Wieso kommt der große Threema-Hype erst jetzt?

Threema verspricht als WhatsApp-Konkurrent sichere Kommunikation
Threema verspricht sichere Kommunikation | Bild: Threema

Die Übernahme von WhatsApp durch Facebook ist nicht das Ende der Welt – auch wenn viele aktuell so tun. Zumindest aber bekommt nun endlich ein toller Player auf dem Messenger-Markt mehr Aufmerksamkeit: Threema. Etwas spät, wie ich finde. „Wieso kommt der große Threema-Hype erst jetzt?“ weiterlesen

Zu Gast bei BR PULS zu Twitters neuem Design

Die Jugendwelle vom Bayerischen Rundfunk © BR PULS
Die Jugendwelle vom Bayerischen Rundfunk © BR PULS

Über Twitters (möglicherweise) neues Design habe ich ja bereits hier und hier geschrieben. PULS, der Jugendsender vom Bayerischen Rundfunk, hat mich diesbezüglich eingeladen, ein wenig über die frische Optik und Twitters Pläne damit zu sprechen. „Zu Gast bei BR PULS zu Twitters neuem Design“ weiterlesen