Mit dem Auto um die Welt

Nicht nur diesen tollen Moment hatte Gunther Holtorf auf seiner Weltreise

Nicht nur diesen tollen Moment hatte Gunther Holtorf auf seiner Weltreise

Wenn man mit Gunther Holtorf spricht, muss man Zeit einplanen. Das ist in keinem Fall despektierlich gemeint, denn Holtorf hat tatsächlich einiges zu erzählen. Von seiner 26-jährigen Weltreise mit „Otto“, einem Mercedes 300 GD, von 215 besuchten Ländern, von 411 überquerten Ländergrenzen außerhalb Europas, von 900.000 zurückgelegten Kilometern oder von Leoparden und Hyänen in der afrikanischen Wildnis.

HoltorfFür unser stern.de-Blog „Neulich im Auto“ habe ich mich am Wochenende mehrere Stunden mit Gunther Holtorf unterhalten. Herausgekommen ist ein Interview über den Lebensraum Auto, Weihnachten in einem Schlammloch in Guyana und die Hartplastik-Seifendose, die Holtorf einst das Leben rettete.

Aber nicht nur, dass Holtort unzählige spannende Dinge zu erzählen hat. Er ist gleichzeitig auch einer der angenehmsten Gesprächspartner, mit denen ich bislang ein Interview führen durfte. Er wollte nichts verkaufen, war authentisch und echt – und die Autorisierungspraxis hält er für überflüssig.

Problematisch wurde es nur mit der Länge. Wo kürzt man, wenn keine Floskeln verwendet werden? Wenn keine PR in eigener Sache mitschwingt? Oder wenn das Gespräch einfach nicht langweilig wird? Am Ende habe ich mich dazu entschieden, (nahezu) überhaupt nicht zu kürzen – entgegen der neuen Lesegewohnheiten und Verweildauer-Statistiken im Netz.

Wer sich trotzdem die Zeit nehmen möchte: Hier geht’s zum Interview.

Autor: Tobias Gillen

ist Medien- und Technik-Journalist aus Köln. Bei seiner Arbeit schreibt er auf Papier und ins Netz über alte, neue und soziale Medien. Er ist Autor des Buchs "Spurlos & Verschlüsselt!" und Chefredakteur von BASIC thinking.

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