PR-Schmankerl (2): Pepsi legt mit „Test Drive 2“ nach

Pepsi Max Test Drive
Journalist Trevis Okulski wollte nicht glauben, dass „Test Drive“ echt ist…

Vor ziemlich genau einem Jahr landete Pepsi mit seinem YouTube-Clip „Test Drive“ einen viralen Erfolg. Nun legt das PR-Team zusammen mit Rennfahrer Jeff Gordon nochmal nach. Das Opfer diesmal: Ein ungläubiger Automobil-Journalist.

41 Millionen Klicks durfte Pepsi mit „Test Drive“ seit März 2013 zählen. Der vierminütige Clip beginnt ganz harmlos: Ein Mann möchte ein Auto kaufen und bittet um eine Probefahrt. Wenig später sitzt er zusammen mit dem Inhaber des Autohauses in seinem Wunschauto. Was aber keiner ahnt: Der Mann ist ein professioneller Rennfahrer. Und so nimmt Jeff Gordon den armen Mann mit auf die Spritztour seines Lebens. Begeistert ist der nicht gerade – seine Stimmung schwankt immer zwischen Erbrechen und purem Hass.

Der Journalist Trevis Okulski wollte im Anschluss nachweisen, dass das Video ein Fake ist und stellt fest: 100 Prozent Fake. Das wiederum wollte das PR-Team von Pepsi Max nicht auf sich sitzen lassen.

Man nehme: Ein umgebautes Taxi, einen verkleiderten Jeff Gordon und einen Trevis Okulski, der gerne einfach nur in Ruhe von A nach B gebracht werden möchte. Spätestens, nachdem die Polizei das Taxi zu stoppen versucht, ist die Ruhe dahin…


Was sagst du? Gelungen, oder?

Autor: Tobias Gillen

ist Medien- und Technik-Journalist aus Köln. Bei seiner Arbeit schreibt er auf Papier und ins Netz über alte, neue und soziale Medien. Er ist Autor des Buchs "Spurlos & Verschlüsselt!" und Chefredakteur von BASIC thinking.

3 Gedanken zu „PR-Schmankerl (2): Pepsi legt mit „Test Drive 2“ nach“

  1. Ich muss gestehen, dass ich bei der ersten Version im vergangenen Jahr ebenfalls gehörige Zweifel an der Aktion hatte. Denke aber, dass diese mit dem zweiten Teil nun endgültig beseitigt wurden. Definitiv ein super Konter aus dem Hause Pepsi. Großes Kino!

    Gruß, Daniel.

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