Server kaputt: WhatsApp als Klickbringer für Online-Medien

Es kann hin und wieder mal vorkommen, dass Server überlastet sind. Nutzer des Messenger-Dienstes WhatsApp kennen das zur Genüge. Bis auf ein paar böse Facebook-Nachrichten war das bislang kein Problem, doch jetzt hat ja Facebook plötzlich seine Finger im Spiel – und die Medien drehen durch.

Egal ob „Süddeutsche“, „Tagesspiegel“, „SPIEGEL ONLINE“, „Welt“, „Huffington Post“ oder sonst wer: WhatsApps Server fanden gestern Abend fast überall auf deutschen Nachrichtenportalen statt. Getreu dem Motto: Wir haben ja sonst keine Probleme aktuell:

Warum das alles? Das beschreibt die „Rheinzeitung“ wunderbar in einem Tweet:

Irgendwann war dann auch wieder gut. Die „Tagesschau“ meldet ganz eilig (und bislang ohne „Brennpunkt“):

Na, dann ist die Welt ja wieder in Ordnung.

Autor: Tobias Gillen

ist Medien- und Technik-Journalist aus Köln. Bei seiner Arbeit schreibt er auf Papier und ins Netz über alte, neue und soziale Medien. Er ist Autor des Buchs "Spurlos & Verschlüsselt!" und Chefredakteur von BASIC thinking.

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