#Heftigstyle: Bitte hört auf mit der Prostitution!

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Ich bin genervt. Genervt von all den Überschriften im sogenannten „Heftigstyle“. Genervt davon, wie viele geschätzte Medien inzwischen auf diesen Zug aufspringen. Genervt von der zunehmenden Klicknutten-Prostitution der „Qualitätsmedien“. Ein paar Worte dazu. „#Heftigstyle: Bitte hört auf mit der Prostitution!“ weiterlesen

Der eigene URL-Shortener: Mission failed?

<img src="http://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2014/02/84a2952a7030694f4b7bf839c4850746-620×289.jpg" alt="URL-Shortener mit yourls.org – Sinn oder Unsinn?" width="474" height="220" class="size-large wp-image-9686" srcset="https://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2014/02/84a2952a7030694f4b7bf839c4850746-620×289.jpg 620w, https://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2014/02/84a2952a7030694f4b7bf839c4850746-500×233 check over here.jpg 500w, https://www.tobiasgillen.de/wp-content/uploads/2014/02/84a2952a7030694f4b7bf839c4850746.jpg 650w“ sizes=“(max-width: 474px) 85vw, 474px“ />

Bild: Chris Dlugosz / CC-BY 2.0

Mitte Januar habe ich mir einen eigenen URL-Shortener mit yourls.org eingerichtet und hier im Blog diskutieren lassen, ob das Sinn oder Unsinn ist. Inzwischen bin ich der Antwort ein Stück näher gekommen. Mission failed? „Der eigene URL-Shortener: Mission failed?“ weiterlesen

Interview: Was tun bei unfairen E-Book-Bewertungen?

Screenshot von Amazons Bewertungen für E-BooksRezensionen und Bewertungen sind beim Selfpublishing ein heikles Thema. Sie sind wichtig, werden manchmal aber auch missbraucht – etwa ganz bewusst von Konkurrenten oder unbewusst von Lesern, die zum Beispiel den Inhalt eines Krimiromans vorwegnehmen. Mit „Selfpublishing-Papst“ Matthias Matting habe ich über negative und unfaire Bewertungen gesprochen. „Interview: Was tun bei unfairen E-Book-Bewertungen?“ weiterlesen

Edward Snowden, der verschwiegene NDR und die verschenkte Chance

© NDR, CineCentrum
© NDR

Bereits am Samstag Nachmittag publiziert der Norddeutsche Rundfunk ein FAQ zur „Ausstrahlung des Snowden-Interviews“. Man hat also offensichtlich geahnt, dass sich zum Ausstrahlungszeitpunkt, Sonntagabend um 23 Uhr in der ARD, gewisse Fragen rund um das exklusive Gespräch auftun würden. Die Antworten zeigen exemplarisch, wie schwer es der ARD offenbar fällt, selbst mit einem journalistischen Coup angemessen umzugehen. Wir haben uns die Antworten näher angesehen. „Edward Snowden, der verschwiegene NDR und die verschenkte Chance“ weiterlesen

Der eigene URL-Shortener: Sinn oder Unsinn?

Bild: Chris Dlugosz / CC-BY 2.0
Bild: Chris Dlugosz / CC-BY 2.0

Die so genannten URL-Shortener sind nützliche Dienste, mit denen man sich eine lange und meist umständliche URL verkürzen lässt. Doch wie nützlich sind sie wirklich? Ich habe es mit der kurzen Domain tobgil.de getestet. „Der eigene URL-Shortener: Sinn oder Unsinn?“ weiterlesen

Fundstücke (10), getreu dem Motto: „SPIEGEL“ und „Stern“ in einen Sack, man trifft immer den Richtigen

Gut, „Der SPIEGEL“ ist rot, der „Stern“ ist rot, beide erscheinen wöchentlich, beide sind Magazine, beide kommen aus Hamburg, beide haben zum Teil den gleichen Inhaber – da kann man schon mal durcheinander kommen…

Vertan...

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Gehört Stefan Raabs „Doosh“-Duschkopf in den „SPIEGEL“?

Ich mag Stefan Raab. Seine Ideen, Experimentierfreude und Showprojekte sind wichtig für das deutsche Fernsehen, das ohnehin zunehmend langweiliger wird. Ich mag es, „TV total“ live im Studio anzusehen und gehöre zu den wenigen Menschen, die nach gefühlt achtzehn Stunden „Schlag den Raab“ immer noch vor dem Bildschirm hängen. Zudem mag ich den „SPIEGEL“. Auch wenn er nicht mehr so dominant ist, wie vor einigen Jahren, so ist er für mich doch noch das bedeutendste Magazin im deutschen Journalismus und demnach eine Pflichtlektüre (- wenn auch nicht mehr im Abo). Und doch frage ich mich bei der dieswöchigen Ausgabe des Nachrichtenmagazins, ob mir diese zwei Dinge – Stefan Raab und der „SPIEGEL“ – im folgenden Kontext zusammen gefallen. Es geht um Raabs neueste Erfindung: Einen Duschkopf.

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„Das Jenke-Experiment“: 10 Dinge, die wir nicht lernten

Jenke von Wilmsdorff, der sympathische Fernsehjournalist von RTL, wurde 2012 mit dem Juliane-Bartel-Medienpreis für seine Reportage „Das Jenke-Experiment“ ausgezeichnet. Dort fungierte er als „alleinerziehende Mutter“ in einer Gastfamilie und schaffte kurzweilige Einblicke in das Leben seiner „Familie“. Nun dehnt RTL die Serie aus und schickte Jenke am Montagabend – kurz, nachdem bei „Wer wird Millionär“ mal wieder die Million geknackt wurde – in vier Wochen Dauersuff. Einen Monat sollte Jenke durchgehend einen Alkoholpegel von ein Promille halten. „Mein Arbeitgeber zahlt“, gab dieser gleich zu Beginn zum Besten. Kein Mehrwert, einfachste Quotengeilheit. „„Das Jenke-Experiment“: 10 Dinge, die wir nicht lernten“ weiterlesen

Texterella und das Plagiat: Wie Modebloggerin Susanne Ackstaller ihre eigene Kolumne in der „WELT“ bekam

„Liebe WELT!“ titelt Susanne Ackstaller am Sonntag auf ihrem Blog. Wer hierbei auf einen philosophischen Sonntagstext über beispielsweise schöne Herbsttage oder bedeutsame Begegnungen hofft, wird leider enttäuscht. Es handelt sich vielmehr um einen offenen Brief an die „WELT“-Redaktion. Ackstaller wirft dieser vor, eine ihrer Modekolumnen in der Printausgabe vom 16. November plagiiert zu haben. Über die vorbildliche Reaktion der „WELT“ und wie Susanne Ackstaller nun zu ihrer lange erwünschten „WELT“-Kolumne kam. Die Zusammenfassung einer tollen Geschichte. „Texterella und das Plagiat: Wie Modebloggerin Susanne Ackstaller ihre eigene Kolumne in der „WELT“ bekam“ weiterlesen

Wie man richtig auf Kritik von Facebook-Fans reagiert…

… zeigt uns der Deutschlandfunk. Als dieser am Mittwoch bekanntgab, dass Lena Meyer-Landrut im Studio zu Gast war und ein Interview über ihr neues Album, ihren nie genommenen Gesangsunterricht und ihr „vertagtes“ Studium gegeben hat, zeigten sich einige Fans ziemlich empört. Die Kritik reichte von „Bald kommt noch das zweitägige Special mit Daniel Küblböck, dann bin ich aber mal sowas von weg…“ über „Seit wann habe ich denn 1LIVE in meiner Liste?“ bis hin zu „laaaangweilig^^“. Irgendwann war es der Redaktion des Deutschlandfunks dann zu viel und sie antworteten mit einem vorbildlichen Kommentar. „Wie man richtig auf Kritik von Facebook-Fans reagiert…“ weiterlesen

Twitter-Accounts von Fernsehsendern unter die Lupe genommen

Im März 2012 habe ich hier im Blog die „Twitter-Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen„. Eine Auflistung von einigen deutschsprachigen Printerzeugnissen, die Twitter für ihre Zwecke manchmal besser, manchmal schlechter einsetzen. Mein E-Mail-Postfach war schnell mit Ausreden á la „Aber bald…“ und „Wir haben aber vor zu…“ und „Bitte schreiben Sie das so nicht, Herr Gillen, weil …“ gefüllt und die Tipps zu weiteren Accounts rissen einfach nicht ab. Da in diesem Bereich offenbar ein großes Interesse besteht, geht die „Twitter-Accounts von XYZ unter die Lupe genommen“-Reihe nun in die zweite Runde – mit Fernsehsendern. „Twitter-Accounts von Fernsehsendern unter die Lupe genommen“ weiterlesen

Ein paar Worte zur EM-Berichterstattung

Auch wenn es die vielseits als „beste deutsche Mannschaft aller Zeiten“ bezeichnete DFB-Auswahl auch 2012 nicht geschafft hat, einen Titel mit nach Hause zu bringen, war wieder einmal ein ganzes Land im Fussball-Fieber. Dementsprechend viele Menschen sahen auch die Spiele der Europameisterschaft auf ARD und ZDF. Wer – so wie ich – so gut wie kein Spiel verpasst hat, kann aber nur sehr bedingt mit der Berichterstattung zufrieden sein. Ich jedenfalls bin es nicht. Ein paar Worte dazu. Weiterlesen…