Fundstücke (9): Das Ende von Facebook ist nah – letzter Kommentar erwartet

München – Mit Spannung wird in der bayerischen Landeshauptstadt das Ende von Facebook erwartet. In Scharen strömen die Menschen mit ihren Laptops, Tablets und Smartphones auf den Marienplatz, um das von Radio 95.5 Charivari („Münchens Hitradio“) ausgelobte Ende – und damit den weitweit letzten Facebook-Kommentar – live mitzuerleben. Die Menschen sind aufgewühlt, schon fast panisch. Grisolde Bumsstein twittert etwa ganz aufgeregt: „Ich habe noch einen Platz in diesem Twitter ergattert, ich bin gerettet!“ Für alle anderen dürfte es zu spät sein, einzig Einer unter den Hunderttausenden wird mit 10.000 Euro genügend Startkapital haben, ein eigenes Soziales Netzwerk zu gründen.

95.5 Charivari

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wahlen-bayern.de und die NSA-Homepage

NSA bayern-wahlen.de

Fragen über Fragen finden sich in diversen Foren zur Internetseite wahlen-bayern.de, die aktuell auf die NSA-Homepage weiterleitet. Warum? Wieso? Weshalb? Eine kleine Aufklärung.

Zunächst sei gesagt: Die richtige Adresse zur bayerischen Wahlseite lautet wahlen.bayern.de. Dort gibt es vom bayerischen Landesstatistikamt alle Infos zu anstehenden Wahlen. Tauscht man nun Punkt mit Bindestrich, kommt man automatisch auf die Homepage der National Security Agency (NSA). Unter bayern-wahlen.de/landtagswahlen wird man auf die Website des Weißen Hauses in Washington geleitet.

Die Aufregung ist völlig unbegründet, da es sich hier um eine simple Weiterleitung handelt. Als Domaininhaber ist bei der DENIC, also der Vergabestelle für .de-Domains, ein Dirk L. eingetragen – wohnhaft, so eine Abfrage, in München. Die Seite hat also mit der des bayerischen Landesstatistikamtes nichts am Hut. Die eingetragene Adresse ist übrigens die eines Laufhauses, des Leierkastens, wie eine Google-Suche ergab.

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„Günther Jauch“ über Schlaglöcher und das Netz über #Schlaglochfilme

Deutschland spricht über die Überwachungsprogramme PRISM und TEMPORA der National Security Agency (NSA) und des Government Communications Headquarter (GCHQ), über Edward Snowden und seine Enthüllungen, über die vom „SPIEGEL“ eingesehenen Geheimdokumente, über hungerstreikende Asylbewerber in München und über eine Bundestagswahl, die kurz bevor steht. Neben vielen anderen Themen, die man in einer öffentlich-rechtlichen Polittalkshow am Sonntagabend – zur besten Sendezeit nach dem „Tatort“ – hätte behandeln können, hat sich die Redaktion von „Günther Jauch“ für ein ganz besonders heikles Thema entschieden: „Die Schlagloch-Republik – geht Deutschland kaputt?“ Ein Storify über #Schlaglochfilme und die Frage nach der Relevanz von Schlaglöchern in einem ARD-Talk. „„Günther Jauch“ über Schlaglöcher und das Netz über #Schlaglochfilme“ weiterlesen