How To: Mehr Newsletter-Abonnenten durch Twitter Cards

Im vergangenen Jahr habe ich hier im Blog erklärt, wie man mehr Reichweite durch Twitter-Cards erzielt, also durch die kleinen Vorschau-Kärtchen unter Tweets, wenn das eigene Blog verlinkt wird. In diesem How To möchte ich kurz erklären, wie man mit Twitter-Cards direkt auf Twitter Abonnenten für seinen MailChimp-Newsletter einsammeln kann.

Im vergangenen Jahr habe ich hier im Blog erklärt, wie man mehr Reichweite durch Twitter Cards erzielt, also durch die kleinen Vorschau-Kärtchen unter Tweets, wenn das eigene Blog verlinkt wird. In diesem How To möchte ich kurz erklären, wie man mit Twitter Cards direkt auf Twitter Abonnenten für seinen MailChimp-Newsletter einsammeln kann.

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Die richtige Social-Media-Frequenz: Wann, wo und wie viel posten?

Auf wie viele Tweets kommen wie viele Posts bei Facebook oder Google+ und was kann man eigentlich mit LinkedIn anfangen? Der Grat in den verschiedenen Social Media-Kanälen zwischen informativ und nervig ist ein sehr schmaler. Umso wichtiger ist es, sich über die richtige Social Media-Frequenz Gedanken zu machen. Dabei wollen unzählige Statistiken helfen. Ein Überblick.

Auf wie viele Tweets kommen wie viele Posts bei Facebook oder Google+ und was kann man eigentlich mit LinkedIn anfangen? Der Grat in den verschiedenen Social Media-Kanälen zwischen informativ und nervig ist ein sehr schmaler. Umso wichtiger ist es, sich über die richtige Social Media-Frequenz Gedanken zu machen. Dabei wollen unzählige Statistiken helfen. Ein Überblick.

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„Ist das Zukunft oder ist das Quatsch?“ – Wie viel journalistisches Potenzial steckt in Meerkat?

Es war noch nie so einfach, Livestreams per Smartphone um die Welt zu schicken: Die App Meerkat erobert aktuell die Herzen von Hunderttausenden Twitter-Nutzern, Journalisten und Selbstdarstellern. Über das journalistische Potenzial der Erdmännchen-App.

Hinweis: Dieser Beitrag ist zuerst erschienen bei torial.

Als Comedian Jan Böhmermann am Montagnachmittag über seinen Twitter-Account zum „spontanen Livestream-Meerkat-Q&A aus dem Büro“ einlädt, schalten binnen fünf Minuten über 250 Menschen ein. „Das ist ja mehr, als jemals bei ZDFneo eingeschaltet haben“, witzelt er. Und: „Ich glaube, das ist die Zukunft.“

Ganz so sicher war er sich wenige Minuten vorher da noch nicht. Denn zu Beginn seines Meerkat-Streams fragt er in die Runde: „Man umgeht sämtliche Publikationswege und streamt das einfach ins Netz. Ist das jetzt das, was später Fernsehen wird?“ Zugegeben, das war noch weit weg von dem, was Meerkat ist und irgendwann mal sein kann. Sein zweiter Versuch – „eine Art Video-Konferenz, nur dass keiner antworten kann“ – ist da schon näher dran.

Meerkat ist aktuell in aller Munde, zumindest in der twitterschen Filter-Bubble. Aber genau darauf hat es die App, die mobile Livestreams ermöglicht, ja auch abgesehen. Wer die App herunterlädt, wird zur Anmeldung über seinen Twitter-Account aufgefordert. Ist die erfolgt, sieht man die aktuellen Streams der abonnierten Personen, die bislang synchron zu den abonnierten Twitter-Nutzern gehalten wurde. Eine Funktion, die Twitter wegen seiner „internen Richtlinien“ inzwischen unterbunden hat. Es ist mehr als eine Randbemerkung wert, dass Twitter gleichzeitig Meerkat-Mitbewerber Periscope gekauft hat.

Interaktion am unteren Bildschirmrand

Aber zurück zu Meerkat: Ein ausgewählter Livestream – der eigentlich gar nicht so live ist, da er eine Verzögerung von 10 bis 30 Sekunden hat – lässt sich nun nicht nur favorisieren oder teilen, was analog dazu bisher auch selbige Funktionen bei Twitter auslöste, sondern auch kommentieren. Am unteren Bildschirmrand sehen dann sowohl der Sender als auch seine Zuschauer die einlaufenden Interaktionen.

Wer genügend Akku-Leistung und Datenvolumen hat, kann nun sowohl Streams anschauen, als auch selbst einen starten. So wie Daniel Fiene, Radiomoderator und Podcaster, der einen Vortrag auf dem „South by Southwest“-Festival (SXSW) in Austin gestreamt hat. Knapp über 60 Nutzer waren dabei, haben sich die leicht verwackelten Bilder seiner iPhone-Kamera und ab und zu, wenn er das Gerät ein bisschen geneigt hat, auch ihn angeschaut.

Damit bietet Fiene ein Beispiel für eine neue Abwandlung des mobile Reporting. Denn bislang war es nicht so simpel, einen interaktiven Livestream anzubieten, der es relativ einfach hatte, sich über soziale Netzwerke zu verbreiten und entsprechend auch viele Zuschauer zu bekommen. Durch die Anbindung an ein Netzwerk, das ohnehin für Schnelligkeit und Einfachheit steht, lässt sich Meerkat also ausgezeichnet für Reporter nutzen, die ihre Abonnenten mitnehmen wollen zu ihrer Recherche vor Ort.

Meerkat: Das nächste große Ding?

Ein Meerkat-Stream lässt sich dabei aber nur live in der App verfolgen. Wer möchte, kann das entstandene Video anschließend bei YouTube hochladen und so den Interessierten auch anschließend noch zur Verfügung stellen. Ansonsten bleibt es ein einmaliger Stream, der an die Idee von Snapchat erinnert, wo man Bilder und Videos verschicken kann, die sich anschließend wieder löschen.

Zweifelsfrei hat Meerkat einen Bilderbuchstart hingelegt: Innerhalb von 14 Tagen sind die Nutzerzahlen in den sechsstelligen Bereich geschossen, die Technik- und Medien-Berichterstattung ist überfüllt von Berichten, die in der App entweder das nächste große Ding sehen oder die nächste große Blase, die bald schon wieder zu platzen droht.

In jedem Fall aber bietet Meerkat für Journalisten vielfältige Möglichkeiten zur Recherche, etwa über die Suche von Twitter, oder um selbst als Reporter Eindrücke zu vermitteln und weiterzugeben. Es ist noch zu früh für eine Prognose, wie es mit Meerkat weitergeht. Fest steht aber: Schaffen es die Entwickler, Meerkat mit einer großen Nutzerbasis zu etablieren, sollten Journalisten ihr Potential nicht unterschätzen.

Oder wie Jan Böhmermann sagen würde: „Ist das Zukunft oder ist das Quatsch?“

How To: Mehr Reichweite durch Twitter Cards

Bild von Twitter Cards für eine Anleitung, wie man sie einsetzt
Mit Twitter Cards soll man seine Reichweite steigern können

Twitter Cards sind kleine Vorschautexte, die unter Links in Tweets angezeigt werden. Ähnliches kennt man zum Beispiel schon von Facebook- oder Google+-Postings. Was genau dahinter steckt und wie man sie einrichtet. „How To: Mehr Reichweite durch Twitter Cards“ weiterlesen

Zu Gast bei BR PULS zu Twitters neuem Design

Die Jugendwelle vom Bayerischen Rundfunk © BR PULS
Die Jugendwelle vom Bayerischen Rundfunk © BR PULS

Über Twitters (möglicherweise) neues Design habe ich ja bereits hier und hier geschrieben. PULS, der Jugendsender vom Bayerischen Rundfunk, hat mich diesbezüglich eingeladen, ein wenig über die frische Optik und Twitters Pläne damit zu sprechen. „Zu Gast bei BR PULS zu Twitters neuem Design“ weiterlesen

#LHValentine: Wie @Lufthansa am Valentinstag 600 Follower verlor

LHValentine

Die Lufthansa hat sich zum Valentinstag etwas einfallen lassen: Bilder einer Maschine, darauf die Namen von zwei Twitter-Nutzern und ein kleines Herz – wie romantisch. Diese Bilder sollten dann per Twitter um die Welt geschickt werden und einen möglichst positiven PR-Effekt mitbringen. Durch einen Fehler ist das aber kläglich gescheitert. „#LHValentine: Wie @Lufthansa am Valentinstag 600 Follower verlor“ weiterlesen

#Tweetception: Wenn Tweets Links zu Tweets enthalten…

Tweetception
Gestern wurde viel über Twitter gesprochen. Meist ging es dabei um das neue Design. Andere fragten sich hingegen, warum um Himmelswillen ständig irgendwelche Links zu Tweets auf Links zu Tweets auf Links zu Tweets führten. Der Grund: Ein ebenso fröhlicher wie sinnloser Kettenbrief 3.0, die #Tweetception. „#Tweetception: Wenn Tweets Links zu Tweets enthalten…“ weiterlesen

Für Neugierige: +10 Bilder vom (vielleicht) neuen Twitter-Design

Neues Profil Twitter 1

Twitter hat seit einigen Tagen bei wohl zufällig ausgewählten Nutzern – darunter bei mir – ein neues Design freigeschaltet. Als ich darüber gestern drüben bei „BASIC thinking“ schrieb, kamen einige Fragen nach Bildern auf. Hier ein kurzer Überblick über die einzelnen Bereiche und wie sie (vielleicht) künftig aussehen werden. „Für Neugierige: +10 Bilder vom (vielleicht) neuen Twitter-Design“ weiterlesen

#Schlagzeilen2014: Was wir 2014 (vielleicht) lesen werden

#Schlagzeilen2014

Die Medienbranche befindet sich im Umbruch: Gefühlt die Hälfte der „SPIEGEL“-Belegschaft ist zu Springer gewechselt. Mathias Döpfner verkauft Haus und Hof und investiert dafür munter in Fernsehsender und deren Inhaber. Freie Journalisten fangen an, E-Books zu schreiben. Gründe genug also, um mal einen kleinen Blick auf das Medienjahr 2014 zu wagen. Unter #Schlagzeilen2014 sammele ich nun das, was wir im nächsten Jahr (vielleicht) lesen werden. „#Schlagzeilen2014: Was wir 2014 (vielleicht) lesen werden“ weiterlesen

Popcorn-Twitter! Oder anders: Der abendliche Twitter-Battle von @J_Kachelmann vs. @HuffPostDE

Es ist sicherlich Geschmackssache, aber ich mag öffentliche Anfragen via Twitter nicht. Egal, worum es geht und erst recht, wenn es vermeidbar ist. Einen der Gründe dafür zeigt der jüngste Twitter-Battle von Jörg Kachelmann und der deutschen „Huffington Post“. Achtung, Popcorn bereithalten – es geht los!

Twitter Kachelmann

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„Günther Jauch“ über Schlaglöcher und das Netz über #Schlaglochfilme

Deutschland spricht über die Überwachungsprogramme PRISM und TEMPORA der National Security Agency (NSA) und des Government Communications Headquarter (GCHQ), über Edward Snowden und seine Enthüllungen, über die vom „SPIEGEL“ eingesehenen Geheimdokumente, über hungerstreikende Asylbewerber in München und über eine Bundestagswahl, die kurz bevor steht. Neben vielen anderen Themen, die man in einer öffentlich-rechtlichen Polittalkshow am Sonntagabend – zur besten Sendezeit nach dem „Tatort“ – hätte behandeln können, hat sich die Redaktion von „Günther Jauch“ für ein ganz besonders heikles Thema entschieden: „Die Schlagloch-Republik – geht Deutschland kaputt?“ Ein Storify über #Schlaglochfilme und die Frage nach der Relevanz von Schlaglöchern in einem ARD-Talk. „„Günther Jauch“ über Schlaglöcher und das Netz über #Schlaglochfilme“ weiterlesen

Spott über Telekom-Drosselung: Storify zur #Drosselkom

Na bravo, liebe Telekom. Nicht nur, dass die Mitarbeiter mancher Abteilung teils vollständig in einer Betriebsversammlung sind, während mir die Aufträge durch die Lappen gehen, nein, jetzt greift sie auch die Netzneutralität an. Mit der Abschaffung von Flatrates und lustigen Drosselklauseln will man in Bonn nun vorgeben, was bevorzugt durch die eigenen Leitungen rast und was zurückgestuft wird. Hier sind natürlich die eigenen Dienste favorisiert, der Nutzer hat also so gut wie keine Chance mehr, sein Surfverhalten selbst zu bestimmen. Dass so das Ziel eines freien Netzes verletzt wird und die Telekom ihre Position am Markt ausnutzt, scheint dabei vor Ort niemanden zu interessieren. So weit, so lächerlich. Nun mal zu den angenehmen Seiten der Drosselung: Wie man sie halt so kennt, haben die Twitterer dieses Landes immer einen lockeren Spruch auf den Tasten und bewiesen auch gestern angenehmen Galgenhumor. Ein Storify über die Drosselkom. „Spott über Telekom-Drosselung: Storify zur #Drosselkom“ weiterlesen

Input (2): Mein Input-Workflow

Als Journalist bin ich immer auf der Suche nach Themen, Zusammenhängen und Infos rund um meine Themengebiete Medien, Social Media und Technikkram. Zu diesem Zweck nutze ich einige Tools, um Nachrichten zu aggregieren und für mögliche spätere Recherchen abzuspeichern – etwa einen RSS-Reader, die sozialen Netzwerke oder Read-it-Later-Dienste wie Instapaper. Im Zuge der baldigen Google Reader-Schließung stellte sich kürzlich im Netz die Frage, ob RSS-Reader noch zeitgemäß seien und wie der beliebte Google Reader ersetzt werden könne. In meiner kleinen Blog-Reihe „Input“ stelle ich mir nach und nach allerhand Fragen rund um RSS und Nachrichtenaufnahme. Im zweiten Teil geht es um meinen Input-Workflow und natürlich bin ich auch auf eure Ideen und Tools gespannt. „Input (2): Mein Input-Workflow“ weiterlesen

Social Flattr: Weniger Einnahmen, mehr Wertschätzung

Flattr, diese tolle Erfindung aus Schweden, die es ermöglichen soll, im Internet auf freiwilliger Basis für Inhalte kleine Beträge zu spenden. Irgendwann, es muss vor etwas über einem Jahr gewesen sein, meldete auch ich mich dort an, weil ich an das Konzept des Micropayment glaubte und es auch heute noch tue. „Social Flattr: Weniger Einnahmen, mehr Wertschätzung“ weiterlesen

Input (1): Social Media vs. RSS-Reader

Als Journalist bin ich immer auf der Suche nach Themen, Zusammenhängen und Infos rund um meine Themengebiete Medien, Social Media und Technikkram. Zu diesem Zweck nutze ich einige Tools, um Nachrichten zu aggregieren und für mögliche spätere Recherchen abzuspeichern – etwa einen RSS-Reader, die sozialen Netzwerke oder Read-it-Later-Dienste wie Instapaper. Im Zuge der baldigen Google Reader-Schließung stellte sich kürzlich im Netz die Frage, ob RSS-Reader noch zeitgemäß seien und wie der beliebte Google Reader ersetzt werden könne. In meiner kleinen Blog-Reihe „Input“ stelle ich mir nach und nach allerhand Fragen rund um RSS und Nachrichtenaufnahme. Im ersten Teil geht es um die Frage, ob soziale Medien den RSS-Reader vollends ersetzen können. „Input (1): Social Media vs. RSS-Reader“ weiterlesen