Twitter-Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

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Twitter Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

“Man muss die Leser da erreichen, wo sie sind!”. Ein Statement, dass sich inzwischen auch viele Printredaktionen zu Herzen genommen und sich in den sozialen Netzwerken angemeldet haben, denn dort verbringen wir nunmal die meiste Zeit im Netz. Im folgenden möchte ich ein paar Twitter-Accounts von Printmedien unter die Lupe nehmen. Nein, nein, keine Angst: Es wird keine langweiligen Statistiken geben, sondern ganz unzensiert meine Meinung zum Social Media-Verhalten der Onliner. Dabei mache ich zwischen Tages-, Wochen- und Monatspublikationen keinen Unterschied, sondern nehme alles, was den toten Baum zum publizieren nutzt und teils auch die Accounts, die nur für die Onlineportale der Printmedien sind. Genug gequatscht, los geht’s und das komplett ohne jede Rang- oder Reihenfolge. Erweiterungen werden bei Zeiten folgen.

SPON1 Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

“SPIEGEL Online” ist nach BILD.de die reichweitenstärkste Nachrichtenwebsite Deutschlands. Mit über 15.000 Followern gehört der Twitter-Account aber eher zum unteren Durchschnitt. Dazu muss man allerdings sagen, dass es eine vielzahl weiterer Twitter-Accounts gibt, die jedes Ressort noch einmal einzeln abdecken oder für Live-Events zur Verfügung stehen. Die meisten dieser, nennen wir sie mal Unteraccounts, sind allerdings leider nur ganz langweilige Linkschleudern, die einfach nur den RSS-Feed vom einzelnen Ressort auszulesen scheinen. Der Hauptaccount @SPIEGELONLINE hingegen wird laut Biografie von drei Redakteurinnen (mit den Kürzeln mh, vk und kb) und den Chefs vom Dienst (CvD) befüllt – und das seit der Berichterstattung um den Wirbelsturm Irene, der im August 2011 in den USA wütete. Vorher war der Account ebenfalls eine lahme, nervige Linkschleuder, inzwischen ist er ein dezenter Kommunikationskanal, der auch mal interessante Links zu Konkurrenzportalen postet und mit den Lesern ab und an in Kontakt tritt. Ich würde mir mehr Reaktionen auf Feedback erwünschen, eine Verbesserung ist aber sicherlich zu sehen und ich freue mich auf die weitere Entwicklung. -> Zu @SPIEGELONLINE

ZEIT Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Der Zwitscherkanal der “ZEIT”, @zeitonline, ist mit über 130.000 Followern einer der Top-Accounts was deutsche Printmedien betrifft. Auch dort setzt man neben dem Hauptaccount auf viele Unteraccounts, die jedoch anders als beim “SPIEGEL” alle persönlich befüllt werden. Neben Links zu hausinternen Artikeln gibt es ab und an auch mal einen externen Tipp. Das Schöne – und meiner Meinung nach auch das Entscheidende – beim “Zeit”-Account ist, dass er die Möglichkeiten des Social Web voll ausnutzt. Man macht die unübersichtlichen Redaktionsräume persönlich und für jeden einsehbar. So twittern Chefredakteur Wolfgang Blau und Kollegen selbst mal einen Witz, der grade die Runde über die Tische macht, einen kleinen Dialog unter Kollegen oder ein Video auf YouTube zum 100.000. Follower. Feedback wird immer gerne aufgenommen und meist auch beantwortet. Alles in allem gibt es also wenig auszusetzen, gute Arbeit! -> Zu @zeitonline

BILD Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Mit @BILD hat sich die “BILD”-Zeitung natürlich einen kurzen und knackigen Namen gesichert, der wenig Buchstaben in den auf 140 Zeichen begrenzten Tweets einnimmt. Auch hier wird auf viele Unteraccounts gesetzt, die nicht nur die einzelnen Ressorts vertreten, sondern dazu auch noch die Lokalausgaben (in Dresden erscheint z.B. eine andere “BILD”, als in Köln). So kann sich der Nutzer besser noch als bei obigen Angeboten genau die Nachrichten raussuchen, die ihn interessieren. Man versucht zusätzlich mit der Anlegung von Personen-Unteraccounts (@Name_BILD.de), das Feedback oder Kritik vom Hauptaccount wegzuleiten, der mit 66.000 Followern im guten Mittelmaß liegt. Dennoch bekommt der Leser auch vom Hauptaccount Antworten, meist sogar etwas flappsig, was weder cool, noch seriös wirkt, sondern gute Social Media-Arbeit eher lächerlich macht. Zudem findet man wenig Links zu externen, sondern stets ausgelesene Links zum eigenen Portal. Erwähnsenswert wäre noch, dass “BILD” die vollen Möglichkeiten, die Twitter anbietet (also, z.B. Tweets bevorzugen), ausnutzt. Das ist zwar wenig sympathisch für den Nutzer, bringt aber scheinbar einen guten Nutzen für die Boulevardzeitung. -> Zu @BILD

Welt Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Mit dem zweiten Flaggschiff des Springer Konzerns, der “Welt”, kommt eine ungewöhnlich ehrlicher Account einher. So steht schon in der Biografie von @Weltonline: “Wichtige Nachrichten und die schnellsten Eil-Meldungen. Mal Hand. Mal Feed.” Und tatsächlich findet man beim Durchstöbern der Tweets viele ausgelesene Nachrichten und ab und an mal eine persönliche Antwort auf eine Frage oder einen Tipp und einen Retweet. Insgesamt ist mir das aber zu wenig persönlich und zu viel Linkschleuder. @Weltonline ist mit 54.000 Followern gut dabei, die Unteraccounts für die einzelnen Ressorts sind aber deutlich schwächer. -> Zu @Weltonline

ksta Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Der “Kölner Stadt-Anzeiger”, ein Produkt der M. DuMont Schauberg Gruppe, ist mit @KStA_News und vielen Unteraccounts am Start. So findet man nicht nur Lokalredaktionen oder Ressorts, sondern teilweise sogar Themenaccounts (z.B. zum Karneval). Was die Followerzahlen angeht, so ist der KStA den obigen Medienhäusern weit hinterher und liegt mit nur 3.200 Followern am unteren Rand. Schön ist, dass jeder Tweet persönlich geschrieben ist und man die Kraft von Hashtags (#XYZ) verstanden hat. Auch das ein oder andere Bild ist zu finden oder Links, die nicht direkt auf KSTA.de zeigen, sondern auf die eigene Facebook-Seite oder interessante Links. Leser können den Account gut für Feedback nutzen und bekommen meistens freundliche Antworten. Es fehlt aber irgendwie der Pepp. Mehr Bilder, Retweets oder eine Prise mehr “+++ EIL +++” könnten da schnell Abhilfe schaffen. Nur übertreiben darf man es natürlich nicht. -> Zu @KStA_News

Stern Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Achtung, der Twitter-Auftritt des “Stern” ist nichts für Social Media-Liebhaber. @sternde ist eine einzige Linkschleuder, ein in ein Netzwerk geblasener RSS-Feed – ohne Hashtag, Retweets, Fragen, Interaktionen, Bilder, Videos, Antworten und Co. Mit 116.000 Followern liegt der Account zwar im oberen Bereich, verdient hat er diese hohe Zahl aber nicht. @sternde ist eine nervige Linkschleuder, sorry! Tipp von mir: Lieber auf die Unteraccounts ausweichen, die meist persönlich befüllt werden. -> Zu @sternde

focus Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Mit @Focusonline verfehlt das nächste Wochenmagazin den Sinn und Zweck von Social Media – und das fast noch schlechter als der vorangegangene Kandidat. Das schlägt sich mit nur 5.000 Followern auch in den Zahlen nieder und sollte schnellstens behoben werden. Artikel werden nur ausgelesen und dann in einer seltsamen Weise ausgegeben. Jeder Satz steht zwei Mal da, plus Link. Dazu ist nicht viel zu sagen, schade! -> Zu @Focusonline

SZ Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Mit @SZ kommt man in München mit einem sehr kurzen und schlichten Account daher, der nur drei Zeichen Platz einnimmt. In der Biografie gibt es einen Link, der zu einer sz.de-Seite zeigt, die Kürzel und Co. erklärt und Links zu twitternden “Süddeutsche”-Redakteuren enthält. Schön zu sehen ist, dass der Account komplett persönlich befüllt wird, mit Retweets, Antworten und Co. Selbst Support-Anfragen werden bei @SZ schnell und professionell behandelt (Ich berichtete). Der Auftritt liegt bei 11.000 Followern und beinhaltet viele Unteraccounts. Sehr gute Arbeit, Kompliment nach München. -> Zu @SZ

faz Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Es ist eigentlich schade, dass eine journalistisch so hervorragende Zeitung wie die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” das Social Web nicht vernünftig ausnutzt. @FAZ_Net, 4.400 Follower (selbst die Unteraccounts haben mehr!), kommt als öde Linkschleuder daher. Ohne persönliche Infos, Fragen oder Interaktionen. Schade. -> Zu @FAZ_net

FR Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Im Gegensatz zum Lokalkonkurrenten macht die “Frankfurter Rundschau” alles richtig. Mit @FROnline tritt sie mit den 7.800 Followern in den Dialog, postet Bilder von Fussballspielen und Antworter bereitwillig auf Kritik und Fragen. So sieht ein gut geführter Twitter-Account aus, der es den Nutzern ermöglicht, ein bisschen hinter die Kulissen der FR zu werfen. Auch hier wird auf Unteraccounts gesetzt, die es den Lesern ermöglichen, Nachrichten genau zu selektieren. Insgesamt also eine rundum gute Arbeit! -> Zu @FRonline

mopo Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Die “Hamburger Morgenpost” macht insgesamt zu wenig für den Twitter-Auftritt. Zwar konnte die Zeitung mit @mopo schon über 20.000 Follower erreichen, insgesamt fungiert der Account aber nur als Linkschleuder. Ab und an mal sieht man an einem Hashtag und sehr selten an einer Frage an die Follower (ohne Link), dass auch lebende Redakteure ein Passwort zum Account haben. Empfehlenswert wäre eine Verifizierung durch Twitter, da es überdurchschnittlich viele Fake-Accounts für die “MoPo” aus Hamburg gibt. -> Zu @mopo

RZ Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

17.000 Follower. Viele Unteraccounts. Interaktion. Redaktion hautnah. Das Paradebeispiel der Twitter-Accounts. Chefredakteur Christian Lindner hat zum Glück früh das Potential des Social Web erkannt und seine Redaktion multimedial aufgestellt. So twittern nicht nur viele Redakteure mit @RZ_Name, sondern auch der Hauptaccount @Rheinzeitung kann seine 17.000 Follower ständig gut unterhalten. Mit vielen Bilder, Liveberichterstattungen, der klugen Nutzung von Hashtags und ständiger Interaktion mit den Konsumenten gibt es bei der “Rheinzeitung” wenig Bedarf zur Besserung. Und wem die Tweets des Hauptaccounts zu viel sind, der schaut sich einfach die zahlreichen lokalen Auftritte an, die die Nachrichten für die jeweilige Region ebenfalls ganz persönlich und von Hand raushauen. Top! -> Zu @Rheinzeitung

Tagesspiegel Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Der Berliner “Tagesspiegel” erreicht bisher über 30.000 Follower und liegt damit im unteren Durchschnitt. Verdient hätten die Onliner von @tagesspiegel_de sicherlich mehr, denn auch dort wird eine starke Social Media-Arbeit geleistet. Hashtags werden vernünftig und angemessen benutzt, die Leser berücksichtigt und multimediale Inhalte eingesetzt, wenn es mal passt. Mit ca. drei Tweets pro Stunde ist der Account keinesfalls nervig und keine sinnlose Linkschleuder. Weiter so! -> Zu @Tagesspiegel_de

RNDortmund Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Den Dortmunder Twitteraccount der “Ruhr Nachrichten”, @RN_Dortmund, kann man mit dem des “Kölner Stadt-Anzeiger” vergleichen. Lokal, nicht zu hektisch, aber dennoch stets für die Leser da und nicht zu schade für ein @-Reply. Mit 3.600 Followern liegt der Account natürlich im unteren Bereich, verglichen mit anderen Lokalangeboten kann sich die Zahl aber dennoch sehen lassen. Auffällt, dass meist schnell eine Eilmeldung rausgehauen wird und danach mit etwas Ruhe dann der ausführliche Link zum Bericht kommt. Insgesamt kein schlechter Auftritt, weiter so! -> Zu @RN_Dortmund

DerWesten Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Der Twitter-Account von der WAZ-Mediengruppe, @DerWesten, vertritt gleich mehrere Zeitungsangebote auf einer Onlineplattform. Besonderen Wert wird hier auf den Einsatz der Hashtags gelegt, durch die jeder Post besser gefunden und zugeordnet werden kann. Mit 34.000 Followern liegt auch dieser Account eher im unteren Durchschnitt, hier siegt aber nicht die Quantität der Follower, sondern die Qualität der Tweets. Die Social Media-Beauftragten hinter diesem Account verstehen es, auch mal das ein oder andere witzige Video zu posten (meist freitags) und tragen somit nicht nur zur Information, sondern auch zur Unterhaltung bei. Ich folge @DerWesten sehr gerne und finde, dass die Onliner einen sehr guten Job machen, weiter so! -> Zu @DerWesten

OZlive Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Die “Ostsee Zeitung” aus Rostock erreicht mit @OZlive aktuell etwa 1.700 Follower. Zwar werden hier Hashtags besonders intensiv verwendet, Schnelligkeit und Interaktion mit den Followern fehlt aber scheinbar vollkommen. Das ist schade, denn grade in kleinen lokalen Zeitungen müsste man die Menschen schneller informieren über die Leitungen der Netzwerke. Etwas, das das ganze Land, den Kontinent oder die Welt betrifft, bekommen wir aus allen Ecken. Lokale Angebote hingegen, haben grade hier die Chance, ihre Konsumenten zu erreichen. Mehr Interaktion und flotteres Informieren, bitte. -> Zu @OZlive

Handelsblatt Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Zwar bin ich sehr begeisterter “Handelsblatt”-Leser, der Twitter-Account @handelsblatt macht mir aber gar keine Freude. Die Zahlen stimmen mit 54.000 Followern zwar, das Tweet-Verhalten allerdings nicht. Wer es spezifisch will, muss auf die Unteraccounts ausweichen, wer es persönlich will, muss sich eine andere Wirtschafts-Zeitung suchen. Auch hier werden die Möglichkeiten nicht ausgenutzt, die Interaktion mit den Leserinnen und Lesern läuft gegen Null. Schade. -> Zu @handelsblatt

MZ Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Die “Mittelbayerische Zeitung” aus Regensburg ist auf Twitter mit dem Account @mz_de unterwegs. Dort dürfen die knapp 2.200 Follower mehr als nur öde Links bestaunen, sondern bekommen Livebilder, perfekt eingesetzte Hashtags und ein modernes Auftreten geboten. Die Interaktion mit den Followern ist gegeben und es werden hin und wieder sogar etwas intensivere Einblicke hinter die Kulissen gewährt. -> Zu @MZ_de

haz Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Die “Hannoversche Allgemeine Zeitung” hat mit dem Twitter-Account @HAZ den klaren Vorteil der wenigen Buchstaben. Schon in der Biografie geht man bei der HAZ darauf ein, dass RSS-Feeds bei den Unteraccounts verwendet werden: “Weitere, per RSS gespeist”. Der Hauptaccount allerdings wird von Hand und augenscheinlich mit viel Liebe geführt. So gibt es Fussball-Liveticker, Interaktionen und auch mal Artikel von Extern oder Retweets. @HAZ hat derzeit 6.800 Follower. -> Zu @HAZ

LVZ Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Die “Leipziger Volkszeitung” twittert unter @LVZonline und kann mit ihrem Auftritt 5.000 Follower erreichen. Leider fungiert der Account meist nur als Linkschleuder für die eigenen Portale. Es gibt wenig Kommunikation und Interaktion mit den Konsumenten, Hashtags werden weniger als selten verwendet und wenn, dann nicht sinnvoll oder nützlich. Schade. -> Zu @LVZOnline

MZweb Twitter Accounts von Printmedien unter die Lupe genommen

Die “Mitteldeutsche Zeitung” ist auf Twitter unter @mzwebde unterwegs und tritt mit seinen 2.400 Followern regelmäßig und angemessen in Kontakt. Zusätzlich zu dem passenden Einsatz von Hashtags ist noch zu erwähnen, dass ab und an auch mal ein Tweet keinen Link enthält (beispielsweise ein kurzer Wetterbericht). Das macht den Account sehr sympathisch und gleichzeitig zeigt es, dass es hier nicht nur um das wild von anderen “Ich-schieße-Links-in-die-Luft” praktizierte Prinzip geht. -> Zu @mzwebde

… to be continued! Tipps? Gerne unten in den Kommentaren oder auf Twitter:

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Fazit: Zwar erkennen immer mehr Zeitungsredaktionen die Chancen von Social Media, viele haben das Prinzip hinter den unendlichen Möglichkeiten der Netzwerke aber einfach nicht verstanden und nutzen sie als blinde Schleudern für Links zu den eigenen Portalen. Die Vernetzung ist doch grade das Entscheidende, ebenso wie das direkte Feedback der Leserinnen und Leser und eine ansprechende Berichterstattung mit Hashtags, Interaktionen und multimedialen Inhalten. Das Internet ist keine Konkurrenz für den Printbereich, es ist eine wohlwollende Erweiterung, die neue Geschäftsmodelle ermöglicht.